Willkommen auf der Homepage von SiliA - Hamburg
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Das Aktionsprogramm ist seit dem 30.6.2011 beendet.
Einige Einrichtungen bieten aber nach wie vor Hilfs-
angebote für ältere (gewaltbetroffene) Frauen an.
Für nähere Informationen informieren Sie sich bitte
direkt auf den Homepages der Einrichtungen.
Bislang wurde das Thema Partnergewalt gegen Frauen
primär als Problem jüngerer Frauen und ihrer Kinder ge-
sehen. Partnergewalt endet jedoch nicht im Alter. Vielmehr
ist von besonderen Problem- und Bedürfnislagen älterer
Frauen auszugehen. Entsprechend ist besondere Aufmerk-
samkeit auf die Gestaltung von Angeboten für ältere Opfer
von Partnergewalt zu richten. Ein vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes und
in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Soziales
durchgeführtes Aktionsprogramm greift dieses Thema auf
und erprobt für Hamburg neue Konzepte.
Ältere Frauen werden seltener als jüngere Frauen, jedoch durchaus
in relevanter Größenordnung Opfer von Gewalt in Partnerschaften.
Dabei handelt es sich um Gewalt in langjährigen Misshandlungs-
beziehungen ebenso wie um Gewalt, die - auch bedingt durch al-
tersbezogene Veränderungen - erst spät einsetzt. Es ist für ältere
Frauen häufig schwieriger als für jüngere Frauen, eine Gewalt-
beziehung zu beenden und eine eigenständige Perspektive zu ent-
wickeln. Besondere Gefährdungen entstehen, wenn misshandelte
Frauen pflegebedürftig werden und umgekehrt verstärken sich Ver-
antwortungsgefühle, wenn misshandelnde Männer auf Pflege ange-
wiesen sind. Zugleich sind ältere Frauen nur unzureichend über
Unterstützungsangebote informiert und nehmen diese selbst dann
kaum in Anspruch, wenn sie von schwerer körperlicher, sexueller
und/oder psychischer Gewalt durch den Partner betroffen sind oder
waren.
In der Modellregion Hamburg gehen seit 1. August 2009 zwei
Frauenhäuser, zwei Frauenberatungsstellen, zwei Beratungs-
und Bildungseinrichtungen für Migrantinnen, eine Inter-
ventionsstelle sowie eine Beratungsstelle für Gewaltopfer
dieses Thema an. Sie stimmen ihre Angebote gezielt auf die
Bedarfe älterer Frauen ab, entwickeln neue, niedrig-
schwellige Zugänge zu älteren Frauen, führen für Alten-
hilfe, Altenpflege und medizinische Professionen Schulungen
durch und bauen nachhaltige Vernetzungsstrukturen auf.
Koordiniert wird das Aktionsprogramm von der Deutschen
Hochschule der Polizei und Zoom - Gesellschaft für
prospektive Entwicklungen e.V. in Kooperation mit der
Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und
Verbraucherschutz.www.hamburg.de/bsg/pressemeldungen
Weitere Informationen über das Aktionsprogramm und zu
seinen anderen thematischen Schwerpunkten entnehmen
Sie bitte den Homepages der koordinierenden Einrichtungen:
www.dhpol.de und www.prospektive-entwicklungen.de
Beteiligte Einrichtungen:
Amnesty for Women Städtegruppe Hamburg e.V.
biff Eimsbüttel/Altona e.V., biff Winterhude e.V.
2. Hamburger Frauenhaus, 5. Hamburger Frauenhaus
Interventionsstelle pro-aktiv Hamburg
Opferhilfe Hamburg e.V.
verikom e.V. i.bera
Weitere Informationen zu Hamburger Hilfs- und Beratungs-
angeboten bei Gewalterfahrungen finden Sie auch unter:
www.hamburg.de/opferschutz
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